/ Projekt Agrarmärkte gestalten   

Ziele des Projekts

Eine grundsätzliche Diskussion zu Umfang und Form der Gestaltung von Agrarmärkten ist notwendig.

Notwendig sind:

o   eine Analyse von Marktungleichgewichten auf unterschiedlichen Agrarmärkten (Getreide, Obst und Gemüse, Fleisch, Milch, Futtermittel etc.) und Beschreibung ihrer konkreten sozio-ökono­mischen Folgen

o   eine Analyse der Relevanz der Organisationsform und der Machtverteilung innerhalb von Wertschöpfungsketten auf die Erzeugerpreise,

o   eine Bewertung der zunehmenden Flächenkonkurrenz für einzelne Produktmärkte (Teller, Trog, Tank und nicht zuletzt landwirtschaftliche Nutzflächen als Investitions- und Spekulationsobjekte) und Antworten auf die Frage, ob diese Nutzungskonkurrenzen über Marktregulierungen aufgelöst oder zumindest abgeschwächt werden können,

o   eine Bewertung der in der Diskussion befindlichen Instrumente zur Marktregulierung und Preisstabilisierung sowie Entwicklung neuer Instrumente

Die Gestaltung von Agrarmärkten ist jedoch kein Ziel an sich, sondern nur ein Mittel zum Zweck komplexer gesellschaftlicher Ziele. Es müssen Akteure mit sehr unterschiedlichen Interessen in einen Dialog treten. Notwendig ist eine

o   interdisziplinäre Debatte (Volks- und Betriebswirtschaftler, Agrar-, Finanz- und Umweltexperten u.a.m.) sowie

o   eine transdisziplinären Debatte (Praxis, Wissenschaft, Verbände, Politik u.a.m.).


Bisherige Aktivitäten

Agrarmärkte gestalten, Strategieworkshop. Videokonferenz am 4.2.2021. Ergebnisprotokoll

Agrarmärkte gestalten, Workshop Welthandel. Videokonferenz am 7.6.2021. Ergebnisprotokoll
Jürgen Knirsch: Wie wollen wir Agrarhandel treiben? Präsentation beim Workshop


Materialien

Manuskript für ein Diskussionspapier: Bausteine für die Diskussion über die Gestaltung von Agrarmärkten (noch unveröffentlicht)

Thomas, Frieder (2020): Einkommen sichern! Aber wie? In: Wege für eine bäuerliche Zukunft. Heft 363-364. Nummer 3-4/2020. S. 4-7.


Das Projekt wird gefördert
von der Landwirtschaftlichen Rentenbank