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Das AgrarBündnis

... ist ein unabhängiger, überparteilicher und überkonfessioneller Zusammenschluss von derzeit 24 unabhängigen Organisationen aus Landwirtschaft, Umwelt-, Natur- und Tierschutz sowie Verbraucher- und Entwicklungspolitik mit mehr als 1 Million Einzelmitgliedern.

 

Ein Hauptprojekt des AgrarBündnisses ist seit 1993 die Herausgabe des agrarpolitischen Jahrbuchs "Der kritische Agrarbericht".

 

Regelmäßig führt das AgrarBündnis Veranstaltungen in Form von Fachtagungen oder Workshops durch. Häufig entstehen dadurch Positionspapiere oder Pressemitteilungen.

 

Ziele des Agrarbündnisses

  • der Erhalt und die Schaffung von vielfältigen Arbeitsplätzen in der Landwirtschaft, dem ländlichen Handwerk und dem ländlichen Gewerbe,
  • die Erhaltung eines funktionsfähigen ländlichen Raumes und seiner bäuerlichen Struktur,
  • die Erzeugung von gesunden und schmackhaften Lebensmitteln,
  • eine umweltgerechte und tiergerechte landwirtschaftliche Produktion auf der gesamten landwirtschaftlichen Fläche,
  • die gleichberechtigte Stellung der Frauen auf dem Land und besonders der Bäuerinnen,
  • eine ausreichende Entlohnung der landwirtschaftlichen Arbeit durch angemessene Verkaufserlöse der Produkte,
  • eine Umverteilung der Agrarausgaben zugunsten einer umweltverträglichen und tiergerechten bäuerlichen Produktion und Vermarktung,
  • ein solidarisches Verhalten gegenüber den Menschen in der Dritten Welt.

Wie alles begann

 

1987 veröffentlichten die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), die Verbraucherinitiative und die entwicklungspolitisch engagierte BUKO Agrar-Koordination die „Aachener Erklärung“. Sie wollten die fortschreitende Ruinierung der bäuerlichen Landwirtschaft nicht länger hinnehmen und sich aktiv für eine Umorientierung der Agrarpolitik einsetzen.   Das enorme öffentliche Echo und die Tatsache, dass die Erklärung schon kurz darauf von insgesamt 12 Organisationen unterstützt wurde, führte im Februar 1988 zur Gründung des Dachverbandes der Deutschen Agraropposition e.V. (DDA).

 

Von der Agraropposition zum AgrarBündnis

 

Um das Bündnis auch im Namen stärker hervorzuheben und zu verdeutlichen, dass die Agraropposition nicht nur gegen etwas ist sondern auch konkrete Vorstellungen zur zukünftigen Ausrichtung der Agrarpolitik hat, wurde der DDA im Herbst 1992 in AgrarBündnis umbenannt. An dem Verständnis, gegen die herrschende Agrarpolitik mit der Kraft eines Bündnisses verschiedener Organisationen einzutreten, änderte sich jedoch nichts.

 

Öffentlichkeitsarbeit ...

 

Eine wesentliche Aufgabe des AgrarBündnisses ist es, in der Öffentlichkeit darzustellen, dass es trotz der Vielfalt der beteiligten Organisationen gemeinsame Positionen gibt, und dass es möglich und notwendig ist, sich in der Agrarpolitik nicht auf sektorales Denken zu beschränken.

 

... interne Diskussionen

 

Auf der anderen Seite steht die interne Debatte. Ein Bündnis so vieler Organisationen muss sich immer wieder neu verständigen. Zweimal jährlich veranstaltet das AgrarBündnis für seine Mitgliedsverbände ein offenes Forum, auf dem die aktuellen Themen diskutiert werden: von der Novellierung des Bundesnaturschutzgesetzes bis zur Lage des ökologischen Landbaus, von der Gentechnik bis zu Fragen der Welternährung.

 

Der kritische Agrarbericht

 

Das wohl bekannteste Produkt des AgrarBündnisses ist "Der kritische Agrarbericht". Er erscheint seit 1993 jährlich und wird regelmäßig auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin vorgestellt. Wie kein anderes Buch dokumentiert „Der kritische Agrarbericht“ die aktuelle Debatte um die Landwirtschaft. Er bietet eine Fülle von Informationen für politische Entscheidungsträger und Multiplikatoren, für interessierte Laien und Praktiker sowie für Wissenschaft und Verwaltung. In seiner umfassenden Vielfalt ist er gleichzeitig ein zeitloses Nachschlagewerk. In mehr als 50 Beiträgen beziehen jedes Jahr Autorinnen und Autoren aus Wissenschaft und Praxis sowie aus Verbänden und Politik Stellung zu aktuellen Themen von Agrarpolitik bis Tierschutz, von Nahrungsmittelqualität bis Welthandel, von Ökologischem Landbau bis Agrarkultur.