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Bedroht, bedrohlich, lebenswichtig - Wasser für die Landwirtschaft

Tagung zusammen mit

Evangelische Akademie Hofgeismar

Fachstelle Kirche im ländlichen Raum der Ev. Kirche Kurhessen-Waldeck, Kassel

Freitag 17. und Samstag 18. September 2016

Programm

Wasser ist für die Landwirtschaft genauso wichtig wie der Boden. Wasser und Ernährung sind untrennbar miteinander verbunden. Dabei geht es um Quantitäten und Qualitäten: Knappheit, Verbrauch und Gefährdung des Wassers müssen technisch und politisch gemanagt werden. Der Klimawandel verstärkt diese Herausforderungen – in Deutschland und weltweit.

Wie erhalten alle Menschen sauberes Trinkwasser?

Wie kann der Zugang von Bäuerinnen und Bauern zu Wasser gesichert werden?

Wie begegnen wir der zunehmenden Wasserverschmutzung?


AgrarBündnis – DiskussionsForum

Umbau der Tierhaltung:  Die Situation ein Jahr nach dem Gutachten des Wissenschaftlichen Beirats zur Nutztierhaltung

 

Donnerstag, 21. April 2016

10.30 - 15.00 Uhr

Kassel, Anthroposophisches Zentrum

 

Die Verbände im AgrarBündnis sind sich schon lange einig: Der agrarindustrielle Weg ist ein Irrweg. Wir brauchen einen Umbau in der Tierhaltung.

Im Gutachten des Wissenschaftlichen Beirats des Bundeslandwirtschaftsministeriums “Wege zu einer gesellschaftlich akzeptierten Nutztierhaltung“ finden sich viele unserer Argumente wieder, einige fehlen.

Auf jeden Fall hat die Debatte um die Tierhaltung in Deutschland eine neue Qualität erhalten.

Vor diesem Hintergrund bietet das AgrarBündnis ein DiskussionsForum um zu diskutieren,

·        -  welcher Stimmungswandel sich möglicherweise vollzogen hat

·        - und wo es vielversprechende Ansätze gibt, um den Umbau der Tierhaltung tatsächlich voran zu treiben.

Einladung und Anmeldeformular

 

Präsentationen

Die Erfahrungen mit der Resonanz auf das Gutachten und konkrete Ansätze für einen Umbau der Tierhaltung
Prof. Dr. Achim Spiller (Universität Göttingen, Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat des BMEL)

 

Marktpotenzial und Kennzeichnung
Jochen Dettmer (Agrarsprecher Bund für Umwelt- und Naturschutz und Vorstand AgrarBündnis)

 

(Ordnungs)Rechtliche Rahmenbedingungen
Dr. Esther Müller (Deutscher Tierschutzbund und Vorstand AgrarBündnis)

 

 


"Genug statt immer mehr"

Auf der Suche nach der Wieder-In-Wert-Setzung bäuerlicher Wirtschaftsstile

Vortrag am 7.3.2016 in Herrieden, Mittelfranken

Veranstaltet von BDM, AbL, Bioland, KEB Mission eine Welt

download


 

Donnerstag, 14. Janaur 2016, 10:00 bis 11:00 Uhr

Pressekonferenz zur Präsentation des Kritischen Agrarberichts 2016

„Agrarindustrie ist kein Mittel zur Krisenbewältigung"

AgrarBündnis stellt Kritischen Agrarbericht 2016 auf der Internationalen Grünen Woche vor und wendet sich gegen eine Wachstumslandwirtschaft ohne Wertschöpfung

Download Pressemitteilung

Beiträge aus dem Kritischen Agrarbericht mit engem Bezug zu den Statements der Pressekonferenz

Mythos »grünes Wachstum« Dekonstruktion agrarindustrieller Wachstumsfantasien - Plädoyer für agrarökologische Alternativen

Reinhild Benning und Tilman Santarius

Immer weiter wurschteln. Über die Milchkrise 2015 und die Ideologie des Mengenwachstums.

Ottmar Ilchmann

Gefahr durch Regulatorische Kooperation. Handelsabkommen der neuen Generation (TTIP und CETA) als Bremsklotz für nachhaltige Landwirtschaft.

Alessa Hartmann

Der Boden, von dem wir leben. Zum Zustand der Böden in Europas Landwirtschaft.

Andrea Beste

Tierwohl - auch eine Frage der Bestandsgröße! Über die Notwendigkeit von Tierschutzplänen und Bestandsobergrenzen zugunsten von Bauern, Anwohnern, Tieren und Umwelt.

Eckehard Niemann

Welches Wachstum passt zum Ökolandbau?

Franz-Theo Gottwald

Wachstum, Nachhaltigkeit und Tierschutz - vereinbare Ziele?

Thomas Schröder

Bäuerliche Ökonomie. Wiederentdeckung eines Erfolgsmodells.

Josef Hoppichler

 

Der Kritische Agrarbericht ist als Printversion erhältlich.
ABL-Verlag
Bahnhofstraße 31; 59065 Hamm
Fon         02381 492288
E-Mail      verlag@bauernstimme.de
Internet   www.bauernstimme.de
ISBN: 978-3-930413-59-1, 320 Seiten, 22,- €

Einzelne Texte finden Sie online unter www.kritischer-agrarbericht.de


Landwirtschaft jenseits von "Wachsen oder Weichen"

Bäume wachsen auch nicht in den Himmel ...

 

26. – 28. Juni 2015 - Landwirtschaftstagung

von AgrarBündnis, Evangelische Akademie Hofgeismar

und Dienst auf dem Lande der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck

Programm / Einladung

Die ökologischen Grenzen der Erde werden immer deutlicher. Wachstum wird als Wohlstandsindikator zunehmend hinterfragt. Wachstumskritiker und Theoretiker des so genannten „Postwachstums“ fordern einen Paradigmenwechsel: Weniger globalisierte industrielle Fremdversorgung und mehr Selbstversorgung – mit eigener Produktion, gemeinschaftlicher Nutzung und regionalen Wirtschaftskreisläufen.

Was kann all dies für die Landwirtschaft bedeuten? Sollte eine bäuerliche „Ökonomie des Genug“ als Erfolgsmodell wiederentdeckt werden? Wie können Produktion und Konsum mit der Einhaltung ökologischer Grenzen vereinbart werden? Sind direktere Beziehungen zwischen Produzenten und Verbrauchern der bessere Weg für verantwortliches wirtschaftliches Handeln?

 

Dokumentation

 

Von der Kunst, sich dem Wachstum zu widersetzen (Bericht von der Tagung)

Stephan Börnecke, freier Journalist

Wachstumskrisen als Chancen begreifen

Prof. Dr. Niko Paech, Universität Oldenburg

Genug statt mehr – Paradigmenwechsel in der internationalen Agrardebatte

Teil 1 - Teil 2

Benny Härlin, Zukunftsstiftung Landwirtschaft

Bäuerliche Ökonomie – Wiederentdeckung eines Erfolgsmodells

Josef Hoppichler, Bundesanstalt für Bergbauernfragen, Wien

Ökologischer Landbau – ein Ausweg aus der Wachstumsfalle!?

Heinz-Josef Thuneke, Bioland Nordrhein-Westfalen, Hamm

Solidarische Landwirtschaft – auch eine Möglichkeit der Hofnachfolge

Marlene Herzog, Solidaritäts-Biobäuerin, Contwig

Es geht auch ohne – Kraftfutterfreie Milchviehhaltung

Dr. Karin Jürgens, Büro für Agrarsoziologie und Prof. Dr. Onno Poppinga (Kasseler Institut für ländliche Entwicklung)

 

gefördert von der Landwirtschaftlichen Rentenbank


 

 

 

Unterwegs zur Agrarökologie.

Neue Ansätze einer europäischen Landwirtschaftpolitik

 

Broschüre

 

Die gemeinsame Agrarpolitik der EU gehört seit über 50 Jahren zu den Grundpfeilern der Integration der Europäischen Union. Aus der gemeinsamen Überwindung von Hunger, Mangelwirtschaft, Importabhängigkeit und ländlicher Armut nach dem Kriege, wurde mit Hilfe öffentlicher Mittel ein komplizierter Subventions-Moloch, dessen Rationalisierungs- und Industrialisierungsprinzipien heute unsere Umwelt, die Lebensqualität ländlicher Räume und nicht zuletzt Millionen von bäuerlichen Existenzen vernichtet. Was sich „die in Brüssel“ an neuen Vorschriften und Subventionen ausdenken, ist nun schon für die dritte Generation von Landwirten in Deutschland selbstverständliche Grundlage ihrer betriebswirtschaftlichen Kalkulation und gleichzeitig wichtigstes Objekt von politischer Empörung und Lobbyarbeit.

 

Aber es gibt auch Ansätze, mit denen Wege zu einer bäuerlich-ökologischeren Landwirtschaft unterstützt werden; meist zu finden in den Förderprogrammen der sogenannten 2. Säule. Die europäische Plattform ARC 2020 hat Beispiele aus verschiedenen europäischen Ländern gesammelt und veröffentlicht. Das AgrarBündnis stellt diese Übersicht nun auch in deutscher Sprache zur Verfügung.

 

Uns ist es wichtig zu wissen, was in anderen Ländern möglich ist: einerseits um diese Ideen auch nach Deutschland zu tragen; andererseits um eine gemeinsame europaweite Debatte anzustoßen, damit wir bei der nächsten Agrarreform gemeinsam erfolgreich(er) sein können.

 

 

 


Den Ökologischen Landbau in die landwirtschaftliche Berufsausbildung integrieren

Dokumentation der Tagung von AgrarBündnis und bio-offensive am 2. und 3. Dezember 2014 in Fulda

Der ökologische Landbau hat die Nische verlassen. In der landwirtschaftlichen Ausbildung schlägt sich das bisher jedoch noch nicht angemessen nieder.

Es gibt zwar einige Fachschulen und inzwischen auch Berufsschulklassen, die sich spezialisiert haben. Aber in der normalen Ausbildung werden die vorhandenen Spielräume nicht genutzt. Gerade dies wäre jedoch für eine umfassende und breite Ausbildung des landwirtschaftlichen Nachwuchses wichtig.

Die Agrarministerkonferenz hat auf das offensichtlich vorhandene Defizit reagiert. Die Landwirtschaftsminister/innen von Bund und Ländern haben sich im April 2014 für eine Überarbeitung der Ausbildungsordnung und des Rahmenlehrplans für den Ausbildungsberuf Landwirt/Landwirtin ausgesprochen: Sie sollen an die neuen fachlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen wie Ökologischen Landbau, Pflanzenschutz, Tierwohl, Klimawandel und Nachhaltigkeit angepasst werden.

Aber natürlich kommt ein solcher Beschluss nicht aus heiterem Himmel. An einigen Schulen und zuständigen Ministerien der Länder wird schon lange an neuen Formen und Methoden gearbeitet.

 

Hier setzte die Tagung an. Eingeladen waren alle, die die landwirtschaftliche Ausbildung konkret gestalten: Politik und Verwaltung, Lehrerinnen und Lehrer, die Verantwortlichen für die überbetriebliche Ausbildung und nicht zuletzt die Ausbilder auf den Betrieben und die landwirtschaftlichen Verbände.

Die Tagung ermöglichte einen Erfahrungsaustausch und zeigte deutlich, dass es auf den verschiedensten Ebenen bereits gelungene Konzepte zur Umsetzung gibt.

Im Folgenden finden Sie die Tagungsdokunetation sowie alle Vorträge.

Tagungseinladung

Dokumentation (download)

Vorträge

Erfahrungen aus dem Ausbildungsalltag

Notwendige Ausbildungsinhalte aus Sicht eines Ausbildungsbetriebs

Anforderungen an die Ausbildung in der Berufschule und postive Beispiele

Anforderungen an die Ausbildung in der Fachschule und postive Beispiele

Welchen Beitrag kann die Überbetriebliche Ausbildung leisten?

Den Rahmen neu setzen

Der Weg zu einer neuen Ausbildungsordnung

Landwirtschaftliche Berufsbildung – Entwicklungstendenzen und Herausforderungen

Konzepte aus verschiedenen Bundesländern

gefördert von der Landwirtschaftlichen Rentenbank