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Landwirtschaft jenseits von "Wachsen oder Weichen"

Bäume wachsen auch nicht in den Himmel ...

 

26. – 28. Juni 2015 - Landwirtschaftstagung

von AgrarBündnis, Evangelische Akademie Hofgeismar

und Dienst auf dem Lande der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck

Programm / Einladung

Die ökologischen Grenzen der Erde werden immer deutlicher. Wachstum wird als Wohlstandsindikator zunehmend hinterfragt. Wachstumskritiker und Theoretiker des so genannten „Postwachstums“ fordern einen Paradigmenwechsel: Weniger globalisierte industrielle Fremdversorgung und mehr Selbstversorgung – mit eigener Produktion, gemeinschaftlicher Nutzung und regionalen Wirtschaftskreisläufen.

Was kann all dies für die Landwirtschaft bedeuten? Sollte eine bäuerliche „Ökonomie des Genug“ als Erfolgsmodell wiederentdeckt werden? Wie können Produktion und Konsum mit der Einhaltung ökologischer Grenzen vereinbart werden? Sind direktere Beziehungen zwischen Produzenten und Verbrauchern der bessere Weg für verantwortliches wirtschaftliches Handeln?

 

Dokumentation

 

Von der Kunst, sich dem Wachstum zu widersetzen (Bericht von der Tagung)

Stephan Börnecke, freier Journalist

Wachstumskrisen als Chancen begreifen

Prof. Dr. Niko Paech, Universität Oldenburg

Genug statt mehr – Paradigmenwechsel in der internationalen Agrardebatte

Teil 1 - Teil 2

Benny Härlin, Zukunftsstiftung Landwirtschaft

Bäuerliche Ökonomie – Wiederentdeckung eines Erfolgsmodells

Josef Hoppichler, Bundesanstalt für Bergbauernfragen, Wien

Ökologischer Landbau – ein Ausweg aus der Wachstumsfalle!?

Heinz-Josef Thuneke, Bioland Nordrhein-Westfalen, Hamm

Solidarische Landwirtschaft – auch eine Möglichkeit der Hofnachfolge

Marlene Herzog, Solidaritäts-Biobäuerin, Contwig

Es geht auch ohne – Kraftfutterfreie Milchviehhaltung

Dr. Karin Jürgens, Büro für Agrarsoziologie und Prof. Dr. Onno Poppinga (Kasseler Institut für ländliche Entwicklung)

 

gefördert von der Landwirtschaftlichen Rentenbank