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Das Projekt wurde gefördert durch die Landwirtschaftliche Rentenbank.

Europäische Union und globale Landwirtschaft

Die Landwirtschaft steht weltweit vor enormen Herausforderungen. Um diesen zu begegnen, wurden in der jüngsten Vergangenheit u.a. zwei internationale Berichte vorgelegt: der „Weltagrarbericht" des International Assessment of Agricultural Knowledge, Science and Technology for Development (auch Weltagrarrat genannt) und der von der Weltbank veröffentlichte World Development Report 2008.   Gleichzeitig hat in Europa eine intensive Diskussion um die Gestaltung der Agrarpolitik nach 2013 begonnen. Die Öffentlichkeit bzw. interessierte Fachkreise beteiligen sich in einer bei vorhergehenden Reformen nicht gekannten Intensität an dieser Debatte.   Auch das AgrarBündnis hat Ende 2009 die kommende Agrarreform im Rahmen von zwei Veranstaltungen zum Thema gemacht. Eine erste Zwischenbilanz kommt zu dem Ergebnis,

  • dass eine wesentliche Änderung der Instrumente bisher nicht geplant ist und die Diskussion sich vorrangig um die Legitimation bzw. eine gezieltere Vergabe/Verteilung der EU-Mittel dreht;
  • dass sich aber weltweit ganz neue Herausforderungen ergeben: Klimawandel, zunehmender Flächenbedarf aufgrund sich verändernder Verzehrgewohnheiten in Entwicklungs- und Schwellenländern (Stichwort Futtermittel für steigenden Fleischkonsum), zunehmend engeres Verhältnis zwischen Agrar- und Energiemärkten sowie die Debatte um Ernährungssouveränität.

Die wesentlichen Ziele der Agrarpolitik - sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene - sollten daher von Vertreter/innen der Zivilgesellschaft nochmals diskutiert werden.

Das AgrarBündnis hat dazu einen Workshop und eine Tagung veranstaltet.

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